Azzano Decimo, italienische Gemeinde
Azzano Decimo ist eine kleine Stadt in der Region Friaul-Julisch Venetien, in einer flachen Landschaft mit grünen Feldern und Wäldern. Das Stadtbild wird von Wohnhäusern aus verschiedenen Epochen, mehreren neugotischen Kirchen mit wertvollen Kunstwerken im Inneren und kleinen Kapellen geprägt.
Der Ort war bereits in prähistorischer Zeit besiedelt und wurde während der Römerzeit bedeutend. Im Mittelalter bauten die Patriarchen von Aquileia eine kleine Burg, die im 13. Jahrhundert zerstört wurde, woraufhin sich der Ort hauptsächlich auf Landwirtschaft konzentrierte.
Der Ortsname weist auf eine alte Familie von Landbesitzern hin und wurde später um 'Decimo' erweitert, um eine Entfernung zu markieren. Die Kirchen im neugotischen Stil prägen das Straßenbild und dienen bis heute als Orte für Gottesdienste und Treffen der Gemeinde.
Der Ort ist mit dem Auto über die Autobahn A28 von nahegelegenen Städten erreichbar, oder man fährt mit dem Bus von Pordenone. Die meisten Sehenswürdigkeiten können zu Fuß erkundet werden und es gibt kleine Hotels und Restaurants für Besucher.
Die antike Siedlung Fagnigola ist eine der größten neolithischen Fundstätten in Norditalien und zeigt, dass hier seit tausenden von Jahren Menschen lebten. Das Naturschutzgebiet 'I Tre Scalini del Diavolo' mit sumpfigen Bereichen und alten Bäumen bietet Besuchern unerwartete Natur mitten in der Landschaft.
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