Bova, italienische Gemeinde
Bova ist eine kleine Gemeinde in Kalabrien, Süditalien, die auf einem hohen Felsen am Rande des Aspromonte-Nationalparks thront. Die Stadt zeigt enge, gewundene Gassen, alte Steingebäude und historische Strukturen wie das normannische Schloss sowie die beiden steinernen Torbauten am Eingang zum Zentrum.
Bova stammt aus der Magna-Graecia-Zeit und war Teil antiker griechischer Kolonien in Italien. Die Stadt wurde später unter der Normannenherrschaft Zentrum von Handel und Verteidigung, wobei die Burg als wichtiger Schutzposten diente.
Bova wird durch die noch gesprochene Griko-Sprache definiert, ein Erbe aus der Antike, das von Einheimischen täglich verwendet wird. Die Stadt ist lebendig mit lokalen Festen wie der Palmsonntags-Prozession und dem Paleariza-Festival im August, die traditionelle Musik und Tänze feiern.
Die Anreise zu Bova erfolgt über landschaftlich reizvolle Küstenstraßen von Reggio Calabria aus, mit Blick auf das Meer und Sizilien. Vor Ort können Besucher die engen, steilen Gassen zu Fuß erkunden und gemütliche Unterkünfte wie kleine Gasthäuser nutzen.
Ein alter Dampflok steht als Denkmal in der Mitte des Dorfes und erinnert an die Vergangenheit des Eisenbahntransports. In der Höhe gibt es auch die Lovers Cave mit Blick auf die Berge, den Fluss, das Meer und die schneebedeckte Ferne des Ätna in Sizilien.
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