Gioia Tauro, Mediterrane Hafenstadt in Kalabrien, Italien.
Gioia Tauro ist eine Hafenstadt an der tyrrhenischen Küste in Kalabrien, deren Hafen sich über mehrere Kilometer erstreckt und als wichtiges Umschlagszentrum für Container im internationalen Schiffsverkehr dient. Die Stadt selbst liegt erhöht über dem Hafen, während das Hafengebiet eine der größten Containerumschlaganlagen im Mittelmeerraum bildet.
Die Siedlung geht auf das antike Metauros zurück, das Griechen aus Zancle im 6. Jahrhundert v. Chr. gegründet haben. Später entwickelte sich der Ort zu einem strategischen Handelspunkt im Mittelmeerraum.
Die Stadt feiert ihren Schutzpatron, den heiligen Hippolyt, mit traditionellen Festen am 13. August, bei denen sich lokale Gemeinschaften zu religiösen und sozialen Versammlungen treffen. Diese Feierlichkeiten sind bis heute Teil des täglichen Lebens der Bewohner.
Der Hafen ist das ganze Jahr über aktiv und wird von großen Containerschiffen angesteuert, weshalb die Gegend tagsüber geschäftig ist. Besucher sollten beachten, dass Hafenbereiche aus Sicherheitsgründen begrenzt zugänglich sind und man sich lieber auf die Oberstadt und die Uferpromenade konzentrieren sollte.
Im Stadtteil Piano delle Fosse befindet sich ein unterirdisches Netzwerk von Tunneln, die antike Zisternen verbinden, in denen früher Getreide, Öl und Wein gelagert wurden. Diese verborgenen Speicher zeigen, wie wichtig die Stadt als Handelsknotenpunkt im Altertum war.
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