Palmi, Küstenstadt in Kalabrien, Italien
Palmi liegt auf einer Terrasse zwischen den Bergen von Sant'Elia und dem Tyrrhenischen Meer, etwa 230 Meter über dem Wasser. Die Gemeinde erstreckt sich entlang der Küste und bietet freie Sicht auf das Mittelmeer und die umliegenden Hügel.
Die Siedlung entstand, als Bewohner von Taurianum vor sarazenischen Überfällen in die Berge flohen und sich auf dieser Terrasse niederließen. Schwere Erdbeben im späten 18. und frühen 20. Jahrhundert zerstörten große Teile der Bebauung, die danach neu aufgebaut wurde.
Das Stadtbild zeigt Bauwerke aus unterschiedlichen Epochen, weil die Gemeinde mehrmals nach schweren Erdbeben wieder aufgebaut werden musste. Heute sieht man moderne Gebäude neben Kirchen und Plätzen, die noch aus der Zeit vor den Zerstörungen stammen und einen Eindruck der älteren Siedlungsstruktur geben.
Der Ort dient als Verwaltungszentrum für mehrere Gemeinden in der Ebene von Gioia Tauro und bietet Postdienste und andere öffentliche Einrichtungen für die Region. Die Lage auf der Terrasse macht die meisten Straßen leicht begehbar, obwohl einige Anstiege zu berücksichtigen sind.
Jedes Jahr am 16. August findet ein Volksfest zu Ehren des Heiligen Rochus statt, bei dem eine große Prozession durch die Straßen zieht. Diese Feier wurde von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe anerkannt und zieht Besucher aus der ganzen Region an.
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