Riace, Küstengemeinde in Kalabrien, Italien
Riace ist eine Gemeinde in Kalabrien, Italien, die sich an der Küste der Ionischen See befindet. Das Dorf liegt auf hügeligem Gelände mit Blick auf das Meer und wird von traditionellen süditalienischen Häusern geprägt.
Das Gebiet war in der Antike ein wichtiger Punkt entlang der griechischen Handelsrouten im Mittelmeer. Die archäologische Bedeutung verstärkte sich, als zwei antike griechische Bronzestatuen in den Gewässern vor der Küste entdeckt wurden.
Lokale Festivals in Riace feiern traditionelle kalabrische Musik, Tanzaufführungen und regionale kulinarische Spezialitäten das ganze Jahr über.
Das Dorf liegt günstig für Wanderungen zum nahe gelegenen Nationalpark und zu Stränden entlang der Küste. Besucher sollten feste Schuhe tragen und früh am Tag losfahren, um unebenes Gelände und Hitze tagsüber zu vermeiden.
In den frühen 2000er Jahren entwickelte sich das Dorf zu einem Modell für soziale Integration, indem es gezielt Migranten willkommen hieß und so sein schrumpfendes Dorf revitalisierte. Dieses ungewöhnliche Experiment zeigte, wie eine kleine Gemeinde ihre Bevölkerung durch Offenheit gegenüber Neuankömmlingen erneuern konnte.
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