Capraia Isola, Inselgemeinde im Toskanischen Archipel, Italien
Capraia Isola ist eine Inselgemeinde im Toskanischen Archipel vor der Küste Italiens und erstreckt sich über steile Felswände, die direkt aus dem Tyrrhenischen Meer aufragen. Versteckte Buchten mit Kieselstränden wechseln sich mit schroffen Klippen ab, während dichte Macchia aus immergrünen Sträuchern große Teile der Hänge bedeckt.
Bereits die Etrusker nutzten die Insel als Stützpunkt, bevor Genua sie im Mittelalter zu einer befestigten Verteidigungsstellung ausbaute. Von 1873 bis 1986 diente sie als Strafkolonie, deren verlassene Gebäude noch heute sichtbar sind.
Der Name der Insel leitet sich vom lateinischen Wort für Ziegenbock ab, das auf die wilden Ziegen verweist, die einst hier lebten. Fischer verkaufen ihren frischen Fang direkt am kleinen Hafen, während Wanderer schmale Pfade durch Rosmarinsträucher und wilde Kräuter folgen.
Boote von Livorno legen am einzigen Hafen an, von wo aus eine asphaltierte Straße zum Hauptort führt. Wanderwege können steil und uneben sein, daher sind feste Schuhe und ausreichend Wasser empfehlenswert.
Vulkanisches Gestein gibt den Klippen bei Cala Rossa eine tiefe Rottönung, die besonders am späten Nachmittag gegen das blaue Wasser hervortritt. Mineralablagerungen bilden natürliche Muster in den Felswänden, die an oxidiertes Metall erinnern.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.