San Pellegrino Terme, Thermalkurort im Brembana-Tal, Italien.
San Pellegrino Terme ist eine Gemeinde im Brembana-Tal in der Provinz Bergamo, die auf 358 Metern Höhe liegt und für ihre zahlreichen Jugendstilbauten sowie eine große Mineralwasserabfüllanlage bekannt ist. Die Straßen führen an verzierten Häusern vorbei, während sich der zentrale Bereich um das ehemalige Kurhaus und das frühere Kasino herum gruppiert, wo heute noch die historische Bausubstanz das Ortsbild prägt.
Die Verwandlung von einem kleinen Dorf zu einem Kurort begann 1840 mit dem Bau der ersten Thermalanlage, die das Interesse an den lokalen Quellen weckte. Bis 1900 entstanden das Kurhaus, das Kasino und ein großes Hotel, wodurch sich die Gemeinde zu einem beliebten Ziel für die aufstrebende Mittelschicht entwickelte.
Der Ortsname verweist auf den Heiligen Pilgrim, während die Jugendstilgebäude das Bild des gesamten Tals prägen und heute noch von der Atmosphäre jener Zeit erzählen, in der wohlhabende Familien hierher zur Kur reisten. Besucher schlendern durch Straßen mit verzierten Fassaden, bewundern das ehemalige Kasino mit seinen Säulen und lassen sich von der Eleganz der Architektur in eine längst vergangene Epoche versetzen.
Die Gemeinde ist über die Bahnstrecke direkt mit Bergamo verbunden, sodass Reisende bequem anreisen können und von dort aus die verschiedenen Jugendstilbauten erkunden. Wer durch das Zentrum schlendert, findet Hinweisschilder zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten und kann so die architektonische Tour selbstständig gestalten.
Das Mineralwasser der lokalen Quellen wird vom Unternehmen San Pellegrino abgefüllt und in über 150 Länder exportiert, sodass Besucher vor Ort dieselbe Quelle sehen können, die weltweit bekannt ist. Die Abfüllanlage prägt das Ortsbild ebenso wie die historischen Bauten und verbindet somit industrielle Tradition mit dem alten Kurortcharakter.
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