Colleferro, Industriegemeinde in der Metropolitanstadt Rom, Italien.
Colleferro ist eine Industriestadt in der Metropolregion Rom, die zwischen den Albaner Bergen und den Monti-Lepini-Bergen liegt. Der Ort sitzt auf 218 Metern Höhe und wird von Eisenbahn- und Autobahnstrecken durchschnitten, die ihn zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt machen.
Colleferro entstand 1912, als eine alte Zuckerfabrik in eine Sprengstoffproduktionsstätte umgewandelt wurde. Diese industrielle Grundlage führte zur formellen Gründung als eigenständige Gemeinde im Jahr 1935.
Der Name Colleferro stammt vom lateinischen "Colle" (Hügel) und "Ferro" (Eisen), was die frühe Bedeutung des Ortes für die Metallverarbeitung widerspiegelt. Heute zeigt das Stadtbild noch immer die Spuren dieser Arbeitertradition mit seinen gradlinigen Straßen und funktionalen Gebäuden.
Das Stadion Maurizio Natali bietet das ganze Jahr über Einrichtungen für verschiedene Sportarten wie Rugby, Leichtathletik und Fußball. Die Lage an Eisenbahn- und Autobahnknotenpunkten macht es einfach, den Ort zu erreichen und zu erkunden.
Der Ortsteil konzentriert etwa 258 Fabriken, zwei Müllverbrennungsanlagen und eine Zementfabrik in seiner Industriezone. Diese Konzentration zeigt, wie sich die Stadt von einer einzelnen Explosivfabrik zu einem komplexen Industriekomplex entwickelt hat.
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