Grottaferrata, Benediktiner-Abteistadt in den Albaner Bergen, Italien
Grottaferrata ist eine Gemeinde in den Albaner Bergen südöstlich von Rom, die um ein Benediktinerkloster gewachsen ist. Der Ort erstreckt sich über sanfte Hügel und wird von der Klosteranlage mit ihrer Kirche geprägt, die das Ortsbild dominiert.
Das Kloster wurde 1004 gegründet, als ein lokaler Adliger dem heiligen Nilus dem Jüngeren eine alte römische Villa schenkte. Diese Gründung machte den Ort zu einem spirituellen Zentrum, das Jahrhunderte lang für die Region bedeutsam blieb.
Das Kloster bewahrt griechisch-byzantinische Traditionen, die sich in den liturgischen Riten und der Ikonenverehrung zeigen. Besucher erleben hier eine Mischung aus östlichen und westlichen religiösen Praktiken, die im Alltag des Klosters noch lebendig ist.
Das Dorf liegt an den Hängen der Albaner Bergen und ist einfach mit Bussen oder Zügen von Rom aus erreichbar. Wer zu Fuß erkunden möchte, findet auf den Pfaden um das Kloster herum gute Ausgangspunkte zum Wandern.
Die Klosterbibliothek beherbergt eine umfangreiche Sammlung mittelalterlicher Handschriften und alter Bücher, die die byzantinischen Wurzeln der Gemeinschaft zeigen. Diese Sammlung zieht Forscher an, die die Geschichte des Orients und Okzidents erforschen.
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