Ladispoli, Küstengemeinde in der Metropolitanstadt Rom, Italien
Ladispoli ist eine Gemeinde an der Tyrrhenischen Küste in der Metropolitanstadt Rom, die sich auf etwa 2 Metern Höhe erstreckt. Sandstrände, Pinien und mediterrane Vegetation prägen das Stadtbild zwischen Meer und flachem Hinterland.
Ladislao Odescalchi gründete die Ortschaft im Jahr 1888 auf einem Gebiet, das seit der Antike für den Hafen Alsium bekannt war. Die geplante Anlage entwickelte sich allmählich zu einer Wohnsiedlung mit Bahnverbindung nach Rom.
Der Name der Gemeinde ehrt Ladislao Odescalchi, den Gründer dieser Küstensiedlung aus dem 19. Jahrhundert. An warmen Abenden füllen sich die Strandpromenaden mit Familien und Freunden, die das Meer beobachten und in den Cafés und Eisdielen verweilen.
Die Bahnstation verbindet den Ort regelmäßig mit Rom und ermöglicht eine Fahrt von etwa 35 Minuten bis zur Hauptstadt. Die Strände sind zu Fuß oder mit dem Fahrrad gut erreichbar und bieten freie und bewirtschaftete Abschnitte.
In den 1980er Jahren wohnten hier vorübergehend Tausende sowjetischer jüdischer Auswanderer, die auf Visa für westliche Länder warteten. Die Gemeinde richtete Unterkünfte und Hilfsstrukturen ein, um die Durchreisenden während ihres Aufenthalts zu unterstützen.
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