Pomezia, Verwaltungszentrum in der Metropolitanstadt Rom, Italien
Pomezia ist ein Verwaltungszentrum in der Metropolitanstadt Rom, das sich zwischen dem Stadtrand der Hauptstadt und der tyrrhenischen Küste erstreckt. Die Stadt liegt in einer flachen Schwemmlandschaft, die von Industrieanlagen und Wohnvierteln geprägt ist.
Die Gemeinde entstand 1939 im Rahmen eines Siedlungsprogramms, das Familien aus Norditalien in die ehemaligen Pontinischen Sümpfe brachte. Die Trockenlegung dieser Gebiete unter Mussolinis Regime schuf bebaubares Land für neue landwirtschaftliche Kolonien.
Der Flughafen Pratica di Mare beherbergt das italienische Luftwaffenmuseum, das Besucher durch Jahrzehnte militärischer Luftfahrt führt. Die Sammlung zeigt Kampfflugzeuge und Hubschrauber aus unterschiedlichen Epochen der italienischen Militärgeschichte.
Die Stadt liegt etwa 30 Kilometer südlich von Rom und ist über Regionalstraßen sowie die Autobahn erreichbar. Ein Besuch lässt sich gut mit einem Ausflug zum nahe gelegenen Küstengebiet oder zu den archäologischen Stätten in Pratica di Mare verbinden.
Der Name der Stadt bezieht sich auf Pomona, die römische Göttin der Früchte und Gärten, und spiegelt die landwirtschaftliche Bestimmung der Gründung wider. In den ersten Jahren nach der Gründung lebten die Siedler in provisorischen Unterkünften, während sie das entwässerte Sumpfland in bewirtschaftbare Felder verwandelten.
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