Abbazia di Santa Maria a Cerrate, Mittelalterliches Kloster und Museum in Lecce, Italien.
Die Abbazia di Santa Maria a Cerrate ist ein mittelalterliches Kloster in der Region Lecce mit romanischer Architektur und drei Kirchenschiffe, die durch verzierte Säulen getrennt sind. Der Innenraum wird durch drei Apsiden geprägt, in denen mittelalterliche Fresken das Auge des Besuchers lenken.
Das Kloster entstand um das Jahr 1200 durch die Gründung eines normannischen Prinzen und diente lange Zeit als geistliches Zentrum der Region. Im Jahr 1711 wurde es durch Angriffe von Piraten beschädigt, was seinen Status grundlegend veränderte.
Das Kloster war ein Ort der Gelehrsamkeit, wo Mönche Bücher abschrieben und gleichzeitig Landwirtschaft betrieben. Die Räume zeugen noch heute von dieser Verbindung zwischen Wissen und alltäglicher Arbeit.
Der Komplex ist rollstuhlgerecht gestaltet und bietet problemlosen Zugang für alle Besucher. Gutes Schuhwerk ist empfehlenswert, da die Wege teils über ältere Steinoberflächen führen.
Die Kapitelle der Kirche zeigen ungewöhnliche Schnitzereien, die Schweinefratzen mit Löwenpfoten verbinden und wirken wie aus einer anderen Welt. Eine byzantinisch anmutende Freskendarstellung im rechten Schiff fügt sich rätselhaft in dieses künstlerische Gesamtwerk ein.
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