Lecce, Historische Stadt in der Region Salento, Italien
Lecce ist eine Stadt in der Region Apulien im Süden Italiens, etwa 40 Kilometer von der Adriaküste entfernt. Die Altstadt besteht aus engen Gassen zwischen barocken Gebäuden, kleinen Plätzen und Kirchen mit reich verzierten Fassaden aus lokalem Kalkstein.
Die Messapier gründeten hier um 200 vor Christus die Siedlung Sybar, die später von den Römern in Lupiae umbenannt wurde. Im 16. und 17. Jahrhundert erlebte die Stadt unter spanischer Herrschaft eine intensive Bautätigkeit, die das heutige Stadtbild prägte.
Der Name Lecce leitet sich vom lateinischen Lupiae ab, das die Römer der antiken messapischen Siedlung gaben. Heute verleiht der honigfarbene Kalkstein aus den nahen Steinbrüchen den Fassaden und Portalen ihr warmes Leuchten, das bei Sonnenuntergang besonders deutlich hervortritt.
Das Zentrum ist weitgehend autofrei, sodass man gut zu Fuß zwischen den Sehenswürdigkeiten wechseln kann. Die meisten Kirchen und Gebäude liegen in einem überschaubaren Gebiet, das sich an ein oder zwei Vormittagen erkunden lässt.
Unter der Piazza Sant'Oronzo liegt ein römisches Amphitheater aus dem 2. Jahrhundert, das erst in den 1930er Jahren bei Bauarbeiten entdeckt wurde. Heute ist etwa die Hälfte der alten Arena freigelegt und für Besucher zugänglich.
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