Vallepietra, italienische Gemeinde
Vallepietra ist eine Gemeinde in der Metropolitanstadt Rom, eingebettet in die Berge des südlichen Latiums. Das Dorf liegt auf einem Hang mit engen Gassen, einfachen Steinhäusern und Blick auf die umliegenden Gipfel der Monti Simbruini.
Das Dorf entstand als Siedlung für Menschen, die in den umliegenden Wäldern und Weiden arbeiteten. Über Jahrhunderte war es ein Durchgangspunkt für Schäfer aus Latium und Abruzzen, die ihre Herden durch dieses Gebirge trieben.
Vallepietra trägt seinen Namen nach dem Tal und den Steinen der Berglandschaft. Die Gemeinde bewahrt alte Bauerntraditionen in ihrem Alltag, wo lokale Bewohner Kartoffeln und Hülsenfrüchte anbauen sowie Schafe hüten, wie es seit Generationen üblich ist.
Am besten erreicht man den Ort mit dem Auto, da die Bergstraßen im Winter bei Schnee besondere Vorsicht erfordern. Innerhalb des Dorfes gelangt man überall zu Fuß, und die umliegenden Wanderwege lassen sich ohne großen Aufwand erkunden.
Vallepietra gilt als einer der kältesten Orte der Region, wo im Winter regelmäßig Temperaturen von bis zu -15 Grad Celsius gemessen werden. Im Jahr 1985 war das Dorf nach extremem Schneefall über mehrere Tage vollständig von der Außenwelt abgeschnitten.
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