Monti Picentini, Gebirgsmassiv in Kampanien, Italien
Die Monti Picentini ist ein Bergmassiv zwischen den Provinzen Avellino und Salerno mit dem Monte Cervialto als höchstem Gipfel. Das Gebirgssystem erstreckt sich über sanfte und steile Hänge mit verschiedenen Vegetationszonen je nach Höhenlage.
Menschen haben sich in diesem Gebirge seit der Altsteinzeit angesiedelt, wie archäologische Funde zeigen. Später prägten die Hirpini und Picentes als antike Kulturen die Bergregion.
Der Regionalpark ist Heimat alter Wanderwege, die Einheimische seit Generationen nutzen. Bauern bewirtschaften die Hänge auf traditionelle Weise und prägen damit das Aussehen der Landschaft.
Markierte Wanderwege verbinden die verschiedenen Gipfel des Massivs und ermöglichen Wanderungen unterschiedlicher Schwierigkeit. Im Winter können Schneefall und rutschige Bedingungen in höheren Lagen den Zugang erschweren.
Das Bergmassiv teilt sich geologisch in zwei verschiedene Sektoren: Der westliche Teil besteht aus Dolomit, der östliche aus Kalkstein. Diese unterschiedliche Zusammensetzung erzeugt verschiedenartige Quellensysteme, die Wasser unterschiedlich speichern und freisetzen.
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