Porto Cervo, Küstendorf in Gallura, Sardinien, Italien
Porto Cervo erstreckt sich entlang einer natürlichen Bucht an der Nordostküste Sardiniens und verfügt über zwei separate Häfen mit insgesamt etwa 700 Liegeplätzen. Die Gebäude folgen dem Küstenverlauf und liegen etwa 5 Meter über dem Meeresspiegel, mit mediterraner Architektur, die sich den natürlichen Konturlinien anpasst.
Ein Prinz verwandelte diesen ehemals bescheidenen Fischereiort 1962 in ein Luxusziel und leitete damit die Entwicklung des Fremdenverkehrs an der Nordostküste ein. Diese Veränderung machte die ganze Region bekannt und zog vermögende Besucher und Bewohner an.
Die Stella Maris Kirche, entworfen von Michele Busiri Vici, steht an der Küste und verbindet lokale Steinarchitektur mit modernen Konstruktionsmethoden. Das Gotteshaus prägt das Erscheinungsbild des Ortes und zeigt, wie sich zeitgenössisches Design in die traditionelle Umgebung einfügt.
Der Ort ist gut zugänglich, liegt jedoch etwa 30 Kilometer südlich des nächstgelegenen internationalen Flughafens. Besucher sollten bedenken, dass die meisten Bereiche zu Fuß erreichbar sind, aber bequeme Schuhe und Sonnenschutz wichtig sind, da die Wege entlang der Küste häufig dem Gelände folgen.
Die private Hafenanlage wurde speziell mit beruhigtem Wasser konzipiert, um auch bei schweren Stürmen sichere Bedingungen für Boote zu bieten. Diese ingenieurtechnische Besonderheit ist für Bootseigner weltweit selten und zeigt, wie viel Aufmerksamkeit dem Detail bei der Planung gewidmet wurde.
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