Lago Omodeo, Künstlicher Stausee auf Sardinien, Italien
Der Lago Omodeo ist ein Stausee im Zentrum Sardiniens, der vom Fluss Tirso gespeist wird und sich über hügelige Landschaft erstreckt. Das Wasser bedeckt Täler und erreicht an manchen Stellen beträchtliche Tiefe, umgeben von felsigen Hängen und vereinzelter Vegetation.
Die erste Staumauer wurde zwischen 1919 und 1924 errichtet und galt damals als größtes Speicherbecken Europas. Eine neue Talsperre entstand in den 1990er Jahren weiter flussabwärts, wodurch der See seine heutige Ausdehnung erhielt.
Der künstliche See trägt den Namen des Ingenieurs Angelo Omodeo, der das ursprüngliche Projekt im frühen 20. Jahrhundert entwarf. Heute nutzen Fischer die ruhigen Gewässer und Wanderer erkunden die Ufer, während das Wasser weiterhin Felder in der gesamten Provinz versorgt.
Der Stausee liegt abgelegen im Landesinneren und ist über Landstraßen erreichbar, die sich durch hügelige Gegend winden. Der Wasserstand schwankt im Jahresverlauf, was die sichtbare Uferlinie und die Zugänglichkeit mancher Bereiche verändert.
Wenn Trockenheit den Wasserpegel senkt, kommen versunkene Fundstätten zum Vorschein, darunter Reste alter Siedlungen und versteinerter Wald aus tropischen Zeiten. Diese verborgenen Zeugnisse erinnern daran, dass das Gebiet einst ganz anders aussah.
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