Maria Weißenstein, Wallfahrtsort in Südtirol (Italien)
Maria Weißenstein ist ein Benediktinerkloster und eine Pilgerstätte in den Bergen oberhalb von Bozen. Die Anlage besteht aus einer barocken Kirche mit reich verziertem Inneren, Seitenkapellen und einem angrenzenden Klostergebäude, in dem Serviten-Mönche leben.
Der Ort entstand 1553, als ein Bauer eine Marienerscheinung erlebte und eine kleine Kapelle baute. Die Anlage wuchs im Laufe der Jahrhunderte: Eine barocke Kirche wurde 1673 errichtet und zwischen 1719 und 1722 erweitert, während das 19. Jahrhundert Umbauarbeiten und Restaurierungen mit sich brachte.
Der Ort trägt den Namen einer Erscheinung, die 1553 einem Bauern zuteil wurde und seine Dankbarkeit auslöste. Heute ist dieser Platz für viele Menschen ein Ort der Hoffnung und des Gebets, wo lokale Traditionen und persönliche Anliegen zusammenkommen.
Das Heiligtum ist das ganze Jahr über zugänglich, mit Öffnungszeiten vom frühen Morgen bis zum Abend, sodass Besucher in ihrem eigenen Tempo erkunden können. Die Anfahrt ist einfach und es gibt Parkplätze sowie Wege hinauf zur Kirche, von der aus man die umliegende Berglandschaft sehen kann.
1885 wurde die Marienstatue in einer großen Zeremonie mit über 130 Priestern und 15.000 Gläubigen gekrönt, ein Ereignis, das die überregionale Bedeutung des Ortes zeigte. Die Serviten-Gemeinschaft, die heute dort lebt, betreibt auch ein kleines Gästehaus für Pilger und Durchreisende.
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