Tschenglser Hochwand, Berggipfel in Südtirol, Italien.
Die Croda di Cengels, auch Tschenglser Hochwand genannt, ist ein Berggipfel mit 3375 Metern Höhe, der an der Grenze zwischen drei Tälern liegt: dem Cengles-Tal, dem Zai-Tal und dem Razoi-Tal in den Ortler-Alpen. Der Berg zeigt steile Felswände und scharfe Grate, die mehrere Aufstiegsrouten ermöglichen und verschiedene Schwierigkeitsgrade bieten.
Der erste dokumentierte Aufstieg zur Croda di Cengels gelang 1871 dem Bergsteiger V. Hecht zusammen mit dem Führer J. Pingerra über den südwestlichen Grat. Seitdem hat sich die Nutzung des Berges durch mehrere neue Routen entwickelt, darunter eine Via Ferrata, die erst im Jahr 2002 angelegt wurde.
Der Berg liegt im Herzen des Stelvio-Nationalparks, wo sich deutschsprachige und italienischsprachige Traditionen treffen und die alpine Kultur dieser Grenzregion prägen. An klaren Tagen kannst du von oben sowohl auf deutsche als auch auf italienische Täler blicken, was die tiefe Verbundenheit der lokalen Bergsteiger mit beiden Kulturräumen widerspiegelt.
Die Besteigung startet vom Rifugio Serristori auf 2721 Metern Höhe und folgt dem Weg Nummer 5 bis zum Passo di Zai, bevor es über eine steile Schlucht zum Kamm hinaufgeht. Bergsteiger sollten früh beginnen und passende Ausrüstung für Felsen und mögliche Wetterwechsel mitnehmen.
Der Berg bietet Kletterern drei unterschiedliche Routen zur Wahl, darunter ein Normal-Weg und zwei Via Ferratas mit unterschiedlichen Anforderungen. Die jüngste dieser Routen wurde erst im Jahr 2002 angelegt und ist daher relativ neu im Vergleich zur langen Geschichte des Berges.
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