San Lucchese, Franziskanerkloster und Basilika minor in Poggibonsi, Italien
San Lucchese ist ein gotisches Franziskaner-Kloster und eine Basilika auf einem Hugel uber Poggibonsi mit einer einschiffigen Kirche, mehreren Kapellen und einem Kreuzgang. Der Komplex enthalt Fresken-Dekorationen und wichtige Kunstwerke aus verschiedenen Epochen.
Die ursprungliche Kirche Santa Maria in Camaldo wurde 1010 gegrundet und kam 1220 durch Franz von Assisi zu den Franziskanern. Seitdem ist sie das Zentrum des franziskanischen Lebens in dieser Region geworden.
Der Name stammt von Sankt Luzese, einem Kaufmann aus Poggibonsi, dessen Leben hier verehrt wird. Die Kirche ist heute ein Ort, an dem Gläubige und Besucher die Verbindung zwischen weltlichem und religiösem Leben erkunden können.
Das Kloster ist offen fur Besucher und funktioniert zugleich als aktive Pfarrkirche der ortlichen Gemeinde. Der Besuch ist am leichtesten zu Fuss moglich, da das Gebaude auf einer erhohten Lage thront und von den Hauptstrassen aus sichtbar ist.
Das Kloster bewahrt die Reliquien des heiligen Lucese auf, eines Kaufmanns, der sich 1251 ganz der Religion zuwandte und der erste franziskanische Tertiar wurde. Seine Geschichte zeigt einen ungewöhnlichen Weg vom Handel zur Heiligkeit, der heute noch in diesem Ort spürbar ist.
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