Certosa di Trisulti, Kartäuserkloster in Collepardo, Italien.
Die Certosa di Trisulti ist ein Kartäuserkloster in Collepardo im Ernici-Gebirge, das auf 825 Metern Höhe in einem Eichenwald liegt. Gotische Spitzbögen wechseln sich mit barocken Stuckarbeiten ab, und mehrere Kreuzgänge verbinden die Klostergebäude miteinander.
Papst Innozenz III. befahl 1204 den Bau der Anlage an der Stelle eines älteren Klosters, das der heilige Dominicus von Sora um das Jahr 1000 errichtet hatte. Die Kartäuser bewohnten das Kloster über Jahrhunderte, bis staatliche Eingriffe im 19. Jahrhundert zu Unterbrechungen führten.
Der Name leitet sich vom lateinischen tres saltus ab, was auf die drei Berge oder Täler in der Umgebung hinweist. Die Kartäusermönche legten früher strenge Schweigeregeln ein, und Besucher bemerken heute noch die Stille, die über den Höfen und Gärgen liegt.
Das Kloster öffnet im Sommer von April bis Oktober täglich zwischen 10:00 und 13:30 Uhr sowie von 14:30 bis 18:00 Uhr seine Türen. Im Winter verkürzen sich die Öffnungszeiten auf 10:00 bis 16:00 Uhr.
Die Apotheke aus dem 18. Jahrhundert bewahrt Behälter für Heilkräuter auf und zeigt pompejanische Malereien an Wänden und Decke. Die Mönche stellten früher Liköre her, darunter einen nach einem alten Rezept, das bis heute bekannt ist.
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