Castello di Montegufoni, Mittelalterliche Burg in Montegufoni, Italien
Das Castello di Montegufoni ist eine Burganlage auf einem Hügel zwischen Florenz und Siena mit einem markanten Turm, der dem Florentiner Palazzo Vecchio nachgebildet ist. Die gesamte Anlage wird heute von Gärten umgeben und funktioniert als Wohnanlage mit Apartments und Ferienunterkünften.
Die Burg wurde von der Familie Ormanni gegründet und ist in Dantes Göttlicher Komödie erwähnt, ein Zeichen ihrer Bedeutung im Mittelalter. Nach ihrer Zerstörung im Jahr 1135 wurde sie von der Familie Acciaioli wieder aufgebaut und entwickelte sich zu einer wichtigen Festung der Region.
Die Burg spielte während des Zweiten Weltkriegs eine wichtige Rolle als Zufluchtsort für Kunstwerke aus Florenz. Besucher können heute noch die Verbindung zwischen diesem Ort und den großen Kunstsammlungen der Region spüren.
Das Gebäude befindet sich etwa 20 Kilometer südlich von Florenz und ist leicht vom Hauptzentrum aus zu erreichen. Die Gegend bietet Parkplätze und es ist ratsam, vorher zu prüfen, ob Besichtigungen möglich sind, da der Ort teilweise als private Wohnanlage genutzt wird.
Sir George Sitwell führte 1909 eine umfassende Restaurierung durch und kombinierte dabei mittelalterliche Architektur mit englischen Gartengestaltungselementen. Diese ungewöhnliche Mischung unterschiedlicher Stile prägt bis heute das Erscheinungsbild des Ortes.
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