Burg Saint-Pierre, Mittelalterliche Burg und Naturwissenschaftsmuseum in Saint-Pierre, Italien
Das Schloss Saint-Pierre ist eine mittelalterliche Burg auf einem Felshügel im Aostatal in Italien, die mit vier runden Türmen und Elementen aus verschiedenen Bauepochen versehen ist. Im Inneren beherbergen neun Räume Ausstellungen des regionalen Naturkundemuseums.
Die Burg wurde 1191 von den Brüdern de Castro Sancti Petri als befestigtes Haus mit einem Turm auf diesem strategisch gelegenen Hügel gegründet. Im Laufe der Jahrhunderte wurde sie mehrfach umgebaut und grundlegend verändert.
Das Naturkundemuseum im Inneren zeigt Tiere, Gesteine und Informationen über die natürliche Umgebung des Aostatals. Die Sammlung gibt einen konkreten Eindruck von der Tier- und Pflanzenwelt dieser Bergregion, die Besucher heute noch erkunden können.
Das Schloss ist saisonal geöffnet, daher empfiehlt es sich, die Öffnungszeiten im Voraus zu prüfen, bevor man einen Besuch plant. Im Inneren und auf dem Gelände gibt es Treppen und Steigungen, die man beim Erkunden der Anlage einplanen sollte.
Eine umfangreiche Renovierung im Jahr 1873 durch den Architekten Camillo Boggio fügte der Burg bayerische Bauelemente hinzu und veränderte ihr Aussehen grundlegend. Wer genau hinschaut, kann am Gebäude heute noch erkennen, wo das mittelalterliche Mauerwerk endet und die Zutaten des 19. Jahrhunderts beginnen.
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