Lunghezza, Verwaltungszone im östlichen Rom, Italien
Lunghezza ist eine östliche Zone Roms, die sich zwischen der Via Prenestina und dem Fluss Aniene erstreckt. Das Gebiet mischt Wohnviertel mit Landwirtschaftsflächen jenseits der Ringstraße Grande Raccordo Anulare und beherbergt die Burg als markantes Bauwerk.
Das Gebiet war einst Sitz der antiken lateinischen Siedlung Collatia, die in der frühen römischen Geschichte eine Rolle spielte. Im Mittelalter entstand die Burg, die später von Benediktinermönchen genutzt wurde und die Region über Jahrhunderte prägte.
Das Castello di Lunghezza prägt das Bild dieser Zone mit seiner mittelalterlichen Architektur und erzählt von seiner Vergangenheit als Benediktinerkloster. Die Burganlage verbindet die lokale Geschichte mit dem Alltag der heutigen Bewohner und bleibt ein erkennbares Wahrzeichen der Gegend.
Die Zone wird durch die 1887 eröffnete Bahnstation Lunghezza mit Zentralrom verbunden, die auf der Bahnstrecke Roma-Sulmona liegt. Eine Erkundung des Gebiets funktioniert gut zu Fuß in den Wohnvierteln, während die umliegenden Landwirtschaftsflächen Wege für Spaziergänge bieten.
In den 1880er Jahren ließ der schwedische Schriftsteller Axel Munthe die Burg in ein Genesungsheim umbauen. Diese Umgestaltung zeigt, wie das Gebäude sich an neue Zwecke anpasste und eine internationale Dimension in die lokale Geschichte brachte.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.