Lake Alviano, Geschütztes Naturreservoir in Umbrien, Italien
Der Stausee Alviano ist ein flaches Gewässer im Tiber-Tal mit Röhrichtbeständen, Wäldern und zahlreichen Buchten, das sich über etwa 900 Hektar erstreckt. Mehrere Beobachtungshütten sind strategisch entlang der Wege angebracht, um Wasserpflanzen, Fische und die vielen Vogelarten zu beobachten.
Das Gewässer entstand 1963, als ein Staudamm quer über den Tiber gebaut wurde, um Strom für die Region zu erzeugen. Die Flutung des Tals schuf unbeabsichtigt einen Ort, der sich für Wasservögel und andere Tiere als wertvoll erwies.
Der Ort wird von der Tiber geprägt, deren Wasserlauf hier gestaut wurde und natürliche Lebensräume für Tiere schuf. Die Schilfzonen und Wälder sind heute Orte, wo Besucher die Natur in ihrem alltäglichen Rhythmus beobachten können, von ziehenden Vögeln bis zu Fischen in den flachen Gewässern.
Zwei Wege führen durch das Gebiet, wobei der kürzere Weg etwa 1,5 Kilometer lang ist und rollstuhlgerecht gestaltet wurde. Der beste Zeitpunkt zum Besuchen ist in den frühen Stunden des Morgens oder am späten Nachmittag, wenn Tiere aktiv sind und das Licht für Beobachtungen günstig steht.
Ein großes Herero-Brutgebiet sitzt auf einer Insel im See, wo mehrere Reiherarten jedes Frühjahr ihre Nester bauen und Hunderte von Jungvögeln aufziehen. Dies macht den See zu einem Ort, an dem man die Aufzucht von Wasservögeln von den Beobachtungshütten aus verfolgen kann.
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