Lago di Talvacchia, Stausee in Italien
Der Lago di Talvacchia ist ein künstlich angelegtes Becken, das sich an der Grenze zwischen den Marken und Abruzzen auf etwa 500 Metern Höhe befindet. Die langgestreckte Form und die steil abfallenden Seiten des Tales schaffen eine besondere Landschaft, die sich je nach Jahreszeit stark verändert.
Der See entstand 1960 mit dem Bau einer Staudamm über den Castellano-Bach, um Wasser zu speichern und den Fluss zu kontrollieren. Der Damm versorgt seitdem eine nahegelegene Wasserkraftanlage bei Capodiponte mit Energie für die Region.
Das Dorf Talvacchia neben dem See hat eine lange Geschichte, die bis zu frühen Zeiten zurückreicht. Die Kirche San Gregorio Magno in der Nähe erinnert an diese Verbindungen zur Vergangenheit und zeigt, wie die Menschen hier traditionell mit dem Wasser und der Landschaft leben.
Am einfachsten erreicht man den See mit dem Auto von Ascoli Piceno aus, wobei die Straße bergauf führt und teilweise uneben ist. Es gibt Wander- und Radwege entlang des Ufers und an den Quellengebieten, besonders im Frühling und Herbst bei milderem Wetter empfohlen.
In den trockenen Monaten werden alte Häuser und Brücken sichtbar, die normalerweise unter Wasser liegen und Spuren früherer Siedlungen offenbaren. Diese surreale Szene zeigt, wie das Wasser früher besiedelte Gebiete überlagert hat und schafft eine verbindung zur verborgenen Geschichte der Region.
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