Castel Manfrino, Mittelalterliche Festung in Valle Castellana, Italien
Castel Manfrino ist eine Burgruine in Valle Castellana, die auf einem Felsen in etwa 960 Metern Höhe thront. Die Anlage besitzt drei Türme und Verteidigungsmauern, die sich über rund 120 Meter entlang der Nord-Süd-Achse erstrecken.
Die Festung wurde zwischen 1232 und 1266 von Manfred von Schwaben, dem Sohn Friedrichs II., auf dem Gelände eines älteren römischen Militärlagers errichtet. Der Standort war schon in der Antike aufgrund seiner Höhenlage strategisch bedeutsam.
Archäologische Ausgrabungen in den 1970er Jahren förderten verzierte Keramikfragmente und Münzen aus verschiedenen historischen Epochen zutage.
Besucher erreichen die Burgruine über einen Bergpfad, der von Macchia da Sole beginnt und von der Kirche San Vito aus zugänglich ist. Der Aufstieg erfordert eine gute Trittsicherheit und festes Schuhwerk, da das Gelände steil und teilweise felsig ist.
Ausgrabungen in den 1970er Jahren förderten verzierte Keramikfragmente und Münzen zutage, die mehrere Zivilisationen an diesem Ort belegen. Der Maschio, der zentrale Turm, war Wohnraum des Burgherren und ist durch seine großen, quadratisch behauenen Steine unverwechselbar.
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