Bisalta, Berggipfel im Piemont, Italien
Bisalta ist ein Berggipfel in den Ligurischen Alpen im Piemont mit zwei deutlich erkennbaren Gipfeln, wobei der höchste Punkt auf 2.231 Meter über dem Meeresspiegel liegt. Die Doppelform des Gipfels ist von weitem gut zu erkennen und prägt das Erscheinungsbild der gesamten Bergkette.
Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Bisalta von italienischen Partisanen als strategischer Stützpunkt genutzt. Der Berg war Schauplatz mehrerer bedeutender Ereignisse des Partisanenwiderstands in der Region.
Eine lokale Legende besagt, dass ein Mann einen Pakt mit dem Teufel geschlossen haben soll, um den Berg in zwei Gipfel zu spalten, was die ungewöhnliche Form des Berges erklärt. Diese Geschichte wird in der Region noch heute weitererzählt und gehört zum Alltag der umliegenden Dörfer.
Der Aufstieg beginnt in Meschie di Pradeboni auf 1.080 Metern und folgt dem markierten Weg H9 über abwechslungsreiches Gelände. Für die gesamte Rundtour sollte man etwa sechs Stunden einplanen und sollte gut ausgerüstet und körperlich vorbereitet sein.
In den 1950er Jahren fanden unter der Leitung des Geologen Felice Ippolito Uranprospektion im Gebiet rund um die Bisalta statt, bei denen es zu mehreren Unfällen im Bergbaubereich kam. Heute sind kaum noch sichtbare Spuren davon übrig, doch die Erinnerung an diese Aktivitäten lebt in den Erzählungen der Einheimischen weiter.
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