Certosa di Pesio, Kartäuserkloster in Chiusa di Pesio, Italien
Die Certosa di Pesio ist ein Kartäuserkloster im Pesio-Tal, in den ligurischen Alpen nahe dem Marguareis-Massiv in der Provinz Cuneo. Der Komplex umfasst eine Abteikirche, einen Renaissance-Kreuzgang und mehrere Gebäude, die um den zentralen Klostergarten herum angeordnet sind.
Das Kloster wurde 1173 von den Herren von Morozzo gegründet und entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte zu einem wichtigen religiösen Zentrum des Piemont. Im Jahr 1802 wurde es von französischen Truppen geschlossen und sein Besitz beschlagnahmt.
Die Certosa di Pesio liegt am Rand eines Naturparks, und viele Besucher kommen hierher, um das Tal zu Fuß zu erkunden, bevor sie das Kloster besichtigen. Die Kirche ist mit Fresken ausgemalt, die man beim Betreten sofort wahrnimmt.
Das Kloster liegt am Ende einer engen Straße, die durch das Pesio-Tal führt, und ist nur mit dem Auto oder zu Fuß erreichbar. Es empfiehlt sich, genug Zeit einzuplanen, da die Zufahrt lang ist und das Tal selbst einen Besuch wert sein kann.
Ein Mönch des Klosters soll König Ludwig XI. im Jahr 1446 eine Prophezeiung gemacht haben, die später in Erfüllung ging, woraufhin der König dem Kloster großzügige Geschenke machte. Diese Geschichte machte das Kloster über das Piemont hinaus bekannt.
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