Monte Mongioie, Berggipfel in der Provinz Cuneo, Italien
Der Monte Mongioie ist ein Gipfel in den Ligurischen Alpen in der Provinz Cuneo in Italien, der auf etwa 2.600 Meter Höhe liegt. Er erhebt sich an einem Punkt, an dem sich drei Täler treffen, und seine Hänge bestehen überwiegend aus Kalkstein.
Der Berg war in früheren Zeiten unter dem Namen Cima Rascaira bekannt, bevor er auf einer Karte des Königreichs Sardinien aus dem Jahr 1852 unter seinem heutigen Namen erschien. Diese Umbenennung spiegelt die politischen und kartografischen Veränderungen in der Region während des 19. Jahrhunderts wider.
Wanderer, die den Gipfel erklimmen, bemerken oft die ungewöhnlichen Kalksteinformationen entlang des Weges, die diesem Berg ein ganz eigenes Aussehen verleihen. Der Name Mongioie leitet sich wahrscheinlich vom okzitanischen Begriff für einen abgerundeten Bergrücken ab, was die Form des Gipfels gut beschreibt.
Markierte Wanderwege führen von den umliegenden Dörfern zum Gipfel, und entlang des Weges gibt es eine Berghütte, die als Zwischenstopp dient. Der Aufstieg erfordert festes Schuhwerk und gute Vorbereitung, da das Gelände felsig und steil werden kann.
Die Kalksteinschichten am Monte Mongioie sind ungewöhnlich dick im Vergleich zu den umliegenden Gipfeln, was beim Aufstieg deutlich sichtbare Schichtmuster auf den Felswänden erzeugt. Diese Ablagerungen stammen aus der Jurazeit und sind für Geologen von besonderem Interesse.
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