Cima Garlenda, Berggipfel in Ligurien, Italien
Cima Garlenda ist mit 2.141 Metern der dritthöchste Gipfel der Ligurischen Alpen und befindet sich zwischen den Tälern von Tanaro und Arroscia. Der Berg zeichnet sich durch seine markante Position in der Bergkette und sein vielfältiges Gelände aus, das von bewaldeten Hängen zu offenen Weidegründen übergeht.
Der Berg wurde über Jahrhunderte hinweg von dichtem Wald zu Weideland umgewandelt, um regionale Hirtenaktivitäten zu unterstützen. Diese Umgestaltung der Landschaft prägte die Region und ihre Wirtschaft nachhaltig.
Der Berg ist eng mit lokalen Hirtentraditionen verbunden, da unterschiedliche Höhenlagen historisch für bestimmte Tierarten wie Rinder, Schafe und Ziegen genutzt wurden. Besucher können noch heute die Spuren dieser Nutzung in der Landschaftsgestaltung erkennen.
Der Gipfel ist über einen unbefestigten Weg erreichbar, der bei Passo Frontè beginnt und grundlegende Orientierungsfähigkeiten erfordert. Die Rifugio Sanremo in 2.054 Metern Höhe bietet eine Übernachtungsmöglichkeit und einen strategischen Rastpunkt auf dem Weg.
Seit 2007 ist der südliche Teil des Berges Teil des Parco Naturale Regionale delle Alpi Liguri, einem Schutzgebiet für regionale Naturwerte. Dieser Status bedeutet, dass Besucher in einem Umfeld wandern, das unter speziellem naturschutzrechtlichem Schutz steht.
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