Pont du Coq, Brücke aus dem 15. Jahrhundert in La Brigue, Frankreich
Die Pont du Coq überspannt den Fluss Lévensa mit einer Länge von etwa 64 Metern und einer Gehwegbreite von knapp 3 Metern. Das aus versammelten Bruchsteinen gebaute Bauwerk trägt einen gepflasterten Belag, der von zwei niedrigen Brüstungen begrenzt wird.
Der Ursprung der Brücke reicht zurück bis in die Zeit um 1500, was sie zu einem wichtigen mittelalterlichen Überqueren macht. Die Familie Cometto aus Lugano führte später umfangreiche Wiederaufbauarbeiten durch, nachdem Hochwasser das Bauwerk beschädigt hatten.
Die Brücke zeigt noch heute traditionelle Handwerkstechniken mit ihren sorgfältig verfugten Bruchsteinen und dem gepflasterten Gehweg zwischen den beiden Brüstungen. Diese Konstruktionsweise ist typisch für mittelalterliche Steinbauten in dieser Region.
Das Bauwerk ist heute nur noch für Fußgänger zugänglich und bietet einen sicheren Weg über den Fluss, während man die mittelalterliche Architektur der Umgebung bewundern kann. Der gepflasterte Belag sorgt für guten Halt, auch wenn das Gelände steil ist.
Obwohl das Bauwerk mehrfach beschädigt wurde, haben gezielt durchgeführte Instandhaltungsarbeiten im 19. und frühen 20. Jahrhundert seine ursprüngliche Form bewahrt. Diese anhaltenden Reparaturen zeigen das Engagement der lokalen Gemeinde, diesen wichtigen Übergangspunkt funktionstüchtig zu halten.
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