La Brigue, französische Gemeinde im Département Alpes-Maritimes
La Brigue ist eine Gemeinde in den Alpes-Maritimes an der französisch-italienischen Grenze, die von Bergen und Wäldern umgeben ist. Das Dorf hat enge alte Gassen und Häuser mit bemalten Fassaden, darunter die Collégiale Saint-Martin mit lombardischem Glockenturm und die Chapelle Notre-Dame-des-Fontaines mit ihren berühmten Fresken aus dem 15. Jahrhundert.
Das Dorf hat Wurzeln bis ins 5. Jahrhundert vor Christus, florierte während des Mittelalters durch Wollhandel und wurde von der Familie Lascaris und anderen Adelsfamilien kontrolliert. 1947 entschied sich La Brigue nach einer Volksbefragung offiziell für Frankreich, nachdem es lange unter italienischer Herrschaft gestanden hatte.
Die Bewohner, Brigasken genannt, sprechen noch heute ihren lokalen Dialekt, eine alte Form des Ligurischen. Traditionen wie Jagd, Fischerei und Wandern prägen das Leben im Dorf und schaffen eine freundliche, familiäre Atmosphäre.
Das Dorf liegt auf etwa 770 Metern Höhe im Tal der Roya und bietet Zugang zu Wanderwegen für alle Schwierigkeitsgrade, darunter eine Via Ferrata mit Kletterpassagen. Besucher sollten festes Schuhwerk mitbringen und sich auf bergiges Gelände vorbereiten, da die Infrastruktur begrenzt ist und die Jahreszeiten die Zugänglichkeit beeinflussen.
Die Fresken in der Chapelle Notre-Dame-des-Fontaines wurden so beeindruckend gefunden, dass sie den Namen 'Sixtine der Alpen' erhielten, einige wurden später in ein Museum nach Paris gebracht. Der alte Pont-du-Coq aus Stein bleibt rätselhaft, da seine ursprüngliche Funktion bis heute unklar ist.
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