Monte Bertrand, Berg in den Ligurischen Alpen, Italien und Frankreich
Monte Bertrand ist ein Berggipfel in den Ligurischen Alpen an der Grenze zwischen dem italienischen Piemont und der französischen Region Provence-Alpes-Côte d'Azur. Der Berg erhebt sich auf 2484 Meter Höhe und bildet einen markanten Punkt entlang der internationalen Grenzlinie zwischen den beiden Ländern.
Monte Bertrand gehörte bis 1947 vollständig zu Italien, bevor die Pariser Friedensverträge nach dem Zweiten Weltkrieg die heutige französisch-italienische Grenze festlegten. Diese Vereinbarung veränderte die politischen Grenzen in den Alpen grundlegend und machte den Berg zum Grenzpunkt zwischen zwei Nationen.
Der Gipfel weist einen traditionellen Steinmann und ein Kreuz auf, die vom Dorf Upega in Italien und Morignolo in Frankreich sichtbar sind.
Das Gelände wird am besten von erfahrenen Wanderern mit guter Orientierungsfähigkeit erkundet, da die Wege nicht markiert sind und die Wetterbedingungen schnell wechseln. Eine genaue Routenplanung und Aufmerksamkeit für die bergige Topografie sind wichtig, um sicher zum Gipfel zu gelangen.
Der Berg verbindet drei verschiedene Grate an seinem Gipfel, wobei der Westgrat zwei Nebentäler des Roya-Flusses trennt.
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