San Cosimato, Mittelalterliches Kirchengebäude in Trastevere, Rom, Italien
San Cosimato ist eine Kirche in Trastevere mit einfacher Backsteinfassade, die auf einen offentlichen Platz hinausgeht und einen romanischen Glockenturm mit einem Portikus aus dem 12. Jahrhundert aufweist. Das Innenere zeigt ein Fresko mit der Madonna und Kind zwischen den Heiligen Franziskus und Klara, das vom Kunstler Antonio del Massaro stammt.
Die Anlage entstand ursprunglich im 10. Jahrhundert als benediktinisches Kloster, das den Heiligen Kosmas und Damian geweiht war. Papst Sixtus IV. ließ die Struktur im Jahr 1475 neu aufbauen.
Die Kirche war lange Zeit Zentrum des religiösen und sozialen Lebens im Trastevere-Viertel und prägte das Zusammenleben der Menschen in diesem Teil der Stadt über viele Jahrhunderte hinweg. Der Ort behielt diese Bedeutung, obwohl sich die Nutzung der angrenzenden Gebäude später veränderte.
Die Kirche steht in unmittelbarer Nahe des Krankenhauses Nuovo Regina Margherita, das den ehemaligen Klosterraum nach 1870 umgewandelt hat. Der Zugang zur Kirche selbst ist normalerweise einfach, da sie zu den offentlichen Platzen hin offen liegt.
Der Name enthalt den Begriff 'in mica aurea', eine Anspielung auf den gelblichen Flugsand, der im Boden des Kirchengelands gefunden wurde. Diese geologische Besonderheit ist heute im Untergrund noch vorhanden.
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