Rom, Hauptstadt in der Region Latium, Italien.
Die Hauptstadt erstreckt sich über 1285 Quadratkilometer entlang des Tiber und umfasst Stadtteile, die von mittelalterlichen Gassen bis zu modernen Wohnvierteln reichen. Der historische Kern zeigt Bauwerke aus verschiedenen Epochen, während die äußeren Bezirke sich hauptsächlich nach dem frühen zwanzigsten Jahrhundert entwickelten.
Die Siedlung, die 753 v. Chr. gegründet wurde, entwickelte sich zum Zentrum eines Reiches, das sich vom Mittelmeer bis nach Nordeuropa erstreckte. Nach dem Fall des Weströmischen Reiches wurde sie Sitz des Papsttums und später 1871 zur Hauptstadt des vereinigten Italiens erklärt.
Die Stadt beherbergt zahlreiche Kunstakademien, Sprachschulen und Forschungseinrichtungen, die jedes Jahr Tausende internationale Studierende anziehen. Römische Traditionen wie abendliche Spaziergänge auf den Plätzen, Straßencafés und Nachbarschaftstrattorie prägen weiterhin das gesellschaftliche Leben der Bewohner und schaffen einen besonderen mediterranen Rhythmus im Alltag.
Besucher erreichen die Metropole über zwei internationale Flughäfen, Fiumicino und Ciampino, die durch Zugverbindungen und Buslinien mit dem Zentrum verbunden sind. Das U-Bahn-System umfasst drei Hauptlinien, die wichtige Sehenswürdigkeiten verbinden, während Touristenkarten ermäßigte Tarife für öffentliche Verkehrsmittel und Museumseintritt bieten.
Unterhalb des Straßenniveaus liegen über 40 Katakombennetze mit einer Gesamtlänge von mehreren hundert Kilometern, die als frühchristliche Begräbnisstätten dienten. Diese unterirdischen Gänge enthalten Tausende von Grabkammern, Fresken und Inschriften aus dem zweiten bis fünften Jahrhundert n. Chr.
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