Circus Maximus, Römischer Circus in Rom, Italien
Circus Maximus ist eine archäologische Stätte im ersten Bezirk von Rom, die den Grundriss einer antiken Rennbahn zeigt. Die Anlage erstreckt sich über 600 Meter Länge und 140 Meter Breite und bewahrt Reste von Tribünen, unterirdischen Gängen und mittelalterlichen Bauten, die sich über das römische Fundament legten.
Julius Caesar ließ hier ab dem ersten Jahrhundert vor Christus eine dauerhafte Anlage errichten, die frühere Holzbauten im Tal Murcia ersetzte. Über Jahrhunderte hinweg wurde die Struktur erweitert und blieb bis ins sechste Jahrhundert nach Christus in Betrieb, bevor sie verfiel und ihre Steine für andere Bauten genutzt wurden.
Wagenlenker traten hier in Farben an – Grün, Blau, Rot und Weiß – während Zuschauer ihre Mannschaft anfeuerten und Wetten abschlossen. Die Atmosphäre glich einem modernen Stadion, wo Rivalität und Leidenschaft den Tag prägten und Menschen aus allen Schichten zusammenkamen.
Der Ort liegt offen unter freiem Himmel und ist bei jedem Wetter zugänglich, wobei Schatten im Sommer rar ist. Besucher können über antike Pflastersteine gehen und in zugängliche Galerien hinabsteigen, die einst zu den Sitzreihen führten.
Ein virtuelles Erlebnis mit Spezialbrillen lässt Besucher das Gebäude in verschiedenen Epochen sehen und nachvollziehen, wie Rennen abliefen. Die Technik bringt verschwundene Säulen, Tribünen und Gespanne zurück und verbindet die leere Fläche mit ihrer einstigen Gestalt.
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