Aqua Claudia, Römischer Aquädukt in Rom, Italien
Aqua Claudia ist eine römische Wasserleitung die sich über weite Teile der Landschaft um Rom erstreckt. Die Bogenkonstruktion besteht aus Tuffstein und Travertin mit gemauerten Kanälen die einst frisches Quellwasser in die Stadt führten.
Die Arbeiten begannen unter Caligula und wurden später unter dessen Nachfolger abgeschlossen. Der Bau dauerte vierzehn Jahre und erforderte Tausende von Arbeitern die Material aus nahegelegenen Steinbrüchen herbeischafften.
Abschnitte der Wasserleitung tragen noch heute deutliche Steinmetzmarken und Zahlen, die zeigen wie die Bautrupps ihre Arbeit organisierten. Diese Zeichen dienten als Qualitätskontrolle und halfen den Vorarbeitern die Fortschritte der einzelnen Kolonnen zu überwachen.
Mehrere gut erhaltene Abschnitte befinden sich entlang der Via Lemonia und rund um Porta Maggiore im Osten der Stadt. Die Ruinen sind bei Tageslicht am besten zu erkennen wenn die Sonne die Konturen der Bogen hervorhebt.
Einige Bögen der Wasserleitung wurden später in die mittelalterlichen Stadtmauern eingebaut und dienen dort bis heute als tragendes Element. Diese Wiederverwendung zeigt wie spätere Generationen die antiken Strukturen in ihre eigenen Bauprojekte integrierten.
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