Oratorio di Sant'Andrea, Religiöses Oratorium im Celio-Viertel, Rom, Italien
Das Oratorio di Sant'Andrea ist ein kleines religiöses Gebäude auf der Piazza di San Gregorio im römischen Viertel Celio, das zwischen zwei ähnlichen Kapellen steht. Es hat einen rechteckigen Grundriss, eine hölzerne Kassettendecke mit dem Wappen der Familie Borghese und einen von Marmorsäulen gerahmten Eingang.
Im frühen 17. Jahrhundert ließ Kardinal Cesare Baronio das Gebäude grundlegend erneuern, und kurz darauf schloss Kardinal Scipione Borghese die Arbeiten ab. Die Renovierung gab dem Oratorium seine heutige Form und zog einige der bekanntesten Maler Roms an.
Die Fresken an den Innenwänden stammen von Guido Reni, Domenichino und Giovanni Lanfranco und zeigen Szenen aus dem Leben des Heiligen Andreas. Jeder Künstler übernahm einen anderen Abschnitt der Wände, was dem kleinen Raum eine bemerkenswerte malerische Vielfalt verleiht.
Der Ort liegt auf der Piazza di San Gregorio im Viertel Celio und ist gut zu Fuß vom Kolosseum aus erreichbar. Der Einlass ist nicht immer garantiert, da der Raum von der Basilika Santa Maria Maggiore verwaltet wird. Es empfiehlt sich, vorab nachzufragen.
Als das Gebäude im 16. Jahrhundert umgebaut und neu ausgerichtet wurde, kamen an der früheren Außenwand Fresken aus dem 10. und 11. Jahrhundert zum Vorschein. Diese Darstellungen von Christus und Propheten zeigen einen deutlich älteren Stil als die barocken Gemälde im Inneren.
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