Tempel des Claudius, Römischer Tempel auf dem Caelius, Italien
Der Tempel des Claudius steht auf einem rechteckigen Podium auf dem Hügel Caelian mit massiven Stützmauern und einer großen Treppe. Heute sind vor allem Teile der ursprünglichen Plattform und einzelne Architekturelemente sichtbar, die später in die Basilika von Santi Giovanni e Paolo integriert wurden.
Die Römer begannen mit dem Bau nach dem Tod von Kaiser Claudius im Jahr 54 n.Chr., wobei seine Witwe Agrippina das Projekt initiierte. Später wandelte Kaiser Nero den Tempel in eine prunkvolle Fontänenanlage um und veränderte damit seinen ursprünglichen Zweck grundlegend.
Der Tempel war ein Ort, an dem die Römer den vergötterten Kaiser Claudius mit Opfern und Zeremonien verehrten. Dieses religiöse Zentrum spielte eine wichtige Rolle im täglichen Leben der Römer und ihrer Verbindung zur Herrscherfigur.
Die Überreste befinden sich in einem archäologischen Bereich auf einem Hügel und erfordern Trittsicherheit und geeignetes Schuhwerk. Der Zugang ist mit etwas Steigung verbunden, daher sollte man sich Zeit nehmen und den Besuch bei angenehmem Wetter planen.
Nero ließ eigens ein Aquädukt bauen, um Wasser in die Fontänenanlage zu leiten und schuf damit kaskadenartig übereinander fließende Wasserbecken. Diese Wassertechnik war ein beeindruckendes Beispiel römischer Ingenieurskunst und Verschwendungssucht im damaligen Luxus.
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