San Clemente, Basilika minor im Monti-Viertel, Rom, Italien.
Die Basilika von San Clemente ist ein Kirchengebäude mit drei übereinander liegenden Bauphasen, die zeigen, wie die Römer ihre heiligen Orte verändert haben. Das oberste Gebäude stammt aus dem 12. Jahrhundert, darunter liegen eine ältere Kirche und die Ruinen eines römischen Tempels.
Die ursprüngliche Basilika wurde im 4. Jahrhundert über einem römischen Tempel errichtet und später durch Normanneneinfälle beschädigt. Im frühen 12. Jahrhundert beschloss man, über den Ruinen ein neues Gebäude zu errichten, anstatt die alte Kirche zu reparieren.
Die Basilika zeigt ein Mosaik aus architektonischen Stilen aus verschiedenen Epochen, die alle an einem Ort sichtbar sind. Diese Schichten erzählen von der Art, wie Rom selbst umgebaut und erneuert wurde, mit jeder Generation, die ihre eigene Spur hinterließ.
Das Gebäude liegt in einem ruhigen Wohnviertel und ist zu Fuß leicht zu erreichen, allerdings mit steilen Treppen zum Eintritt. Man sollte bequeme Schuhe tragen, da die unteren Ebenen schmale, rutschige Passagen haben, besonders nach Regen.
Ein versteckter Schatz in den unteren Ebenen sind alte Wandmalereien mit frühen italienischen Texten, die zeigen, wie sich die Sprache entwickelt hat. Diese Wandgemälde sind Belege aus der Zeit, in der das Latein in die Formen überging, die wir heute als Italienisch kennen.
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