Santi Quattro Coronati, Kleinbasilika im Stadtteil Celio, Rom, Italien
Santi Quattro Coronati ist eine Basilika im römischen Stadtteil Celio, deren dreischiffiger Innenraum von antiken römischen Säulen mit Emporen getragen wird. Der gesamte Boden zeigt aufwendige Mosaike im kosmatesken Stil mit geometrischen Mustern.
Die Kirche entstand im 5. Jahrhundert, erlitt aber 1084 schwere Brandschäden durch normannische Truppen. Papst Paschalis II. ließ sie ab 1116 in kleinerer Form wieder aufbauen.
Die Kapelle San Silvestro bewahrt mittelalterliche Fresken, die zeigen, wie Kaiser Konstantin durch Papst Sylvester I. zum Christentum kam. Diese Darstellungen spiegeln eine der zentralen Legenden der frühen römischen Kirchengeschichte wider.
Die Kirche ist für Besucher zugänglich, wobei bestimmte Bereiche durch Klingeln bei den dort lebenden Augustinerinnen erreicht werden können. Ein Rundgang durch die Anlage erfordert etwas Zeit, da sich mehrere sehenswerte Räume auf verschiedenen Ebenen befinden.
Die Sala Gotica wurde erst 1996 entdeckt, als Renovierungsarbeiten mehrere Putzschichten entfernten und Fresken aus dem 13. Jahrhundert freilegten. Die Malereien zeigen Monatsbilder mit Bauernarbeit, Tugenden und Allegorien des Jahreskreises.
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