Domus Aurea, Antiker römischer Palast in Monti, Rom, Italien
Domus Aurea war ein riesiger Kaiserpalast zwischen dem Palatin und dem Oppius, dessen unterirdische Räume mit Fresken, Marmor und Edelsteinen geschmückt waren. Die erhaltenen Gewölbe und Säle erstrecken sich über mehrere Ebenen und zeigen die Überreste von etwa dreihundert verschiedenen Räumen.
Nero ließ den Palast ab dem Jahr 64 nach dem großen Brand errichten, wobei die Architekten Severus und Celer das Projekt in vier Jahren vollendeten. Später ließ Trajan die Anlage verfüllen, um darüber sein eigenes Bad zu bauen, wodurch die Räume unter der Erde erhalten blieben.
Renaissance-Künstler wie Raphael und Pinturicchio studierten die ausgegrabenen Räume und entwickelten im 16. Jahrhundert den grotesken Malstil.
Besucher können ausgewählte Räume des archäologischen Komplexes nur im Rahmen geführter Touren besichtigen, wobei am Eingang Schutzhelme ausgegeben werden. Die Räume liegen unter der Erde und können kühl und feucht sein, daher empfiehlt sich warme Kleidung auch im Sommer.
Der achteckige Speisesaal besaß eine rotierende Deckenmechanik, die sich kontinuierlich drehte, während Diener Blütenblätter fallen ließen und Parfüms auf die Gäste sprühten. Die Grotte wurde erst im 15. Jahrhundert wiederentdeckt, als ein junger Mann durch ein Loch im Boden fiel und die bemalten Wände entdeckte.
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