Porta Caelimontana e Porta Querquetulana, Antike Stadttore auf dem Caelius-Hügel, Rom, Italien.
Porta Caelimontana und Porta Querquetulana waren zwei Tore der Serviusmauer auf dem Caelius-Hügel in Rom, von denen heute nur das erste erhalten geblieben ist. Der erhaltene Bogen besteht aus zwei nebeneinander liegenden Bögen aus Travertinblöcken und befindet sich am Beginn der Via San Paolo della Croce.
Die Serviusmauer, in die diese Tore ursprünglich eingebettet waren, entstand in der frühen Römerzeit zur Verteidigung der Stadt. Der erhaltene Bogen wurde später unter dem Statthalter Dolabella und dem Konsul Silanus im 1. Jahrhundert n. Chr. neu errichtet und erhielt dabei seine heutige Form mit zwei Bögen.
Der Name Querquetulana leitet sich vom lateinischen Querquetulum ab, was Eichenwälder bedeutet und auf die bewaldete Umgebung des Caelius-Hügels hinweist. Wer die Inschriften am erhaltenen Bogen betrachtet, kann noch heute die Namen der Beamten lesen, die den Bau gefördert haben.
Der erhaltene Bogen ist vom Straßenniveau aus gut sichtbar und erfordert keinen Eintritt. Da er auf dem Caelius-Hügel liegt, sollten Besucher aus den tiefer gelegenen Stadtvierteln etwas Steigung einplanen.
Im frühen 13. Jahrhundert lebte ein Ordensmann namens Johannes von Matha in einer kleinen Kammer oberhalb des Bogens, bis zu seinem Tod im Jahr 1213. Diese Nutzung zeigt, wie antike Strukturen im Mittelalter als Unterkunft für religiöse Personen dienten.
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