Porta Caelimontana e Porta Querquetulana, Antike Stadttore auf dem Caelius-Hügel, Rom, Italien.
Porta Caelimontana und Porta Querquetulana waren zwei Tore der Serviusmauer an der Ostseite des Caelius-Hügels in Rom; nur das westlichere, die Porta Caelimontana, ist erhalten. Ihre Tuffblöcke sind rechts noch teilweise sichtbar, während der heutige Travertinbogen, bekannt als Bogen des Dolabella und Silanus, das Tor im Jahr 10 n. Chr. ersetzte. Der Bogen steht am Beginn der Via San Paolo della Croce, auf dem Verlauf des antiken Clivus Scauri.
Das erhaltene Tor, die westliche Porta Caelimontana, wurde in augusteischer Zeit restauriert. Im Jahr 10 n. Chr. ersetzte ein Travertinbogen das alte Tuffsteintor, das rechts noch teilweise sichtbar ist, durch Senatsbeschluss unter den amtierenden Konsuln, wie die Platte am Attika nennt. Eine Restaurierung von 211 unter Caracalla ließ den Bogen die Bögen des Neronicus-Aquädukts tragen.
Der Name Querquetulana leitet sich vom lateinischen Querquetulum ab, was Eichenwälder bedeutet und auf die bewaldete Umgebung des Caelius-Hügels hinweist. Wer die Inschriften am erhaltenen Bogen betrachtet, kann noch heute die Namen der Beamten lesen, die den Bau gefördert haben.
Der erhaltene Bogen ist vom Straßenniveau aus gut sichtbar und erfordert keinen Eintritt. Da er auf dem Caelius-Hügel liegt, sollten Besucher aus den tiefer gelegenen Stadtvierteln etwas Steigung einplanen.
Im frühen 13. Jahrhundert lebte ein Ordensmann namens Johannes von Matha in einer kleinen Kammer oberhalb des Bogens, bis zu seinem Tod im Jahr 1213. Diese Nutzung zeigt, wie antike Strukturen im Mittelalter als Unterkunft für religiöse Personen dienten.
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