Septizodium, Antikes römisches Nymphäum auf dem Palatin, Rom, Italien.
Das Septizodium war ein antikes römisches Nymphaeum auf dem Palatin, das sich über etwa 95 Meter erstreckte und drei Geschosse mit wechselnd vor- und zurückspringenden Abschnitten aufwies. Die Fassade war mit Granit und Marmor geschmückt und bot ein prächtiges Schauspiel aus Wasser und Stein.
Ein römischer Kaiser ließ dieses monumentale Brunnenwerk in den frühen 200er Jahren an der Kreuzung von zwei wichtigen Straßen errichten. Jahrhunderte später entfernten es Kirchenführer im späten 16. Jahrhundert, wobei ein Architekt alle Schritte dieses Prozesses dokumentierte.
Die Struktur verbindet sakrale und alltägliche Funktionen, da sie als prachtvolle Pforte zum kaiserlichen Anwesen diente und gleichzeitig Wasserspiele beherbergte, die Besucher erfreuten.
Das Bauwerk befand sich ursprünglich an der Südostecke des Palatins, wo heute nur noch Fundamente sichtbar sind und auf eine Karte oder Führer hinzuweisen sind. Besucher sollten diesen Bereich bei einer Erkundung des Palatins nicht übersehen, da die Überreste Teil der bedeutenden archäologischen Schichten des Hügels sind.
Obwohl nur Fundamente übrig sind, zeigen archäologische Zeichnungen aus dem 16. Jahrhundert genau, wie das Bauwerk aussah und wie jeder Stein entfernt wurde. Diese historischen Aufzeichnungen machen es möglich, die verschwundene Struktur in der Vorstellung zu rekonstruieren.
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