Aula regia, Kaiserlicher Empfangssaal auf dem Palatin, Rom, Italien.
Die Aula Regia ist ein großer Saal des Kaiserpalastes auf dem Palatin mit hohen Mauern aus wertvollen Materialien und ausgehöhlten Nischen. In diesen Nischen standen früher überlebensgroße Statuen, die den Raum mit Macht und Glanz ausstatteten.
Der Saal wurde gegen Ende des 1. Jahrhunderts von Kaiser Domitian als Mittelpunkt seines neuen Palastes errichtet und diente als Hauptort für kaiserliche Empfänge. Nach dem Untergang des Römischen Reiches fiel der Bau in Verfall und wurde später von anderen Gebäuden überlagert.
Der Saal war ein Ort der kaiserlichen Macht und Inszenierung, wo wichtige Persönlichkeiten des Reiches empfangen und beeindruckt werden sollten. Die hohen Wände und kostbaren Materialien zeigten den Reichtum und die Autorität des Kaisers.
Der Zugang zur Ruine erfolgt über die Foren oder die Treppenwege des Palatins, wobei Besucher festes Schuhwerk wegen des unebenen Geländes benötigen. Die Überreste sind teilweise von anderen Gebäuden umgeben, sodass etwas Zeit zum Erkunden nötig ist.
Der Saal war nicht einfach ein leerer Raum, sondern wurde durch die enormen Statuen optisch fragmentiert, die Bewegungen von Besuchern lenkten. Diese Anordnung schuf verschiedene Sichtachsen und Blickpunkte, die dem Kaiser Vorteile im Umgang mit Gästen gab.
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