Farnesinische Gärten, Botanischer Garten der Renaissance und archäologische Stätte auf dem Palatin, Rom, Italien.
Die Farnese-Gärten liegen auf dem Palatin in Rom und bestehen aus mehreren Ebenen mit Pavillons, Treppen und Rampen, die vom Forum zur Spitze des Hügels führen. Das Gelände verbindet antike römische Überreste mit Gartenarchitektur der Renaissance in einer einzigen Anlage.
Der Kardinal Alessandro Farnese ließ diese Gärten ab 1550 über den Ruinen des Palastes von Kaiser Tiberius anlegen. Das Projekt machte diese zu Europas erstem privaten botanischen Garten und markierte einen neuen Ansatz zur Nutzung antiker Stätten.
Der Garten zeigt den Klassizismus der Renaissance mit seinem symmetrischen Grundriss und den vier Bereichen rund um einen zentralen Brunnen. Besucher sehen heute noch die ursprüngliche Planung von Giacomo Barozzi da Vignola in der Anordnung der Wege und Terrassen.
Die Gärten sind über die Eingänge des Palatins erreichbar und können zusammen mit dem Forum und anderen nahegelegenen Stätten erkundet werden. Gute Schuhe sind wichtig, da das Terrain uneben ist und viele Stufen zu bewältigen sind.
Die wissenschaftliche Pflanze Acacia farnesiana und die chemische Verbindung Farnesol sind nach der Familie Farnese benannt und verdanken ihre Namen der botanischen Arbeit in diesem Garten. Diese beiden wissenschaftlichen Begriffe bewahren die Erinnerung an das Erbe dieses Ortes.
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