Quirinalspalast, Stadtpalast auf dem Quirinal-Hügel, Rom, Italien
Der Quirinalspalast ist eine große Stadtresidenz auf dem gleichnamigen Hügel in Rom, die sich über mehr als 110.000 Quadratmeter erstreckt. Das Gebäude besteht aus zwei parallelen Flügeln um einen Innenhof, mit Säulengängen und klassischen Fassaden, die von verschiedenen Architekten der Renaissance gestaltet wurden.
Das Gebäude entstand ab 1583 als päpstliche Sommerresidenz unter Papst Gregor XIII. und wurde danach von mehreren Päpsten erweitert. Nach dem Ende der Monarchie im Jahr 1946 wurde der Palast zur offiziellen Residenz der italienischen Präsidenten.
Der Palast beherbergt eine Kutschensammlung und ein Porzellanmuseum, die Besucher heute in eigenen Räumen betrachten können. Zeitgenössische Kunstwerke hängen seit einigen Jahren in den Sälen neben alten Wandteppichen, was dem Gebäude einen lebendigen Charakter verleiht.
Führungen ermöglichen den Zugang zu Repräsentationsräumen und zu den geometrischen Gärten, die etwa vier Hektar umfassen. Die Besichtigung findet zu festgelegten Zeiten statt, daher sollte man im Voraus planen.
Die Gärten enthalten einen Wasserfall von etwa 18 Metern Höhe, der in den 1990er Jahren entstand und mit einer Wasserorgel verbunden ist. Diese Installation belebt eine alte musikalische Tradition wieder, die einst in römischen Villen verbreitet war.
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