Apostolischer Palast, Päpstliche Residenz in der Vatikanstadt
Der Apostolische Palast ist die offizielle Residenz des Papstes in der Vatikanstadt und beherbergt Verwaltungsräume, Privatgemächer, die Vatikanischen Museen und mehrere Kapellen. Das Gebäude erstreckt sich über mehrere Stockwerke und verbindet verschiedene historische Bauabschnitte durch lange Korridore und prachtvolle Säle.
Päpste bewohnten bereits seit dem fünften Jahrhundert Gebäude an dieser Stelle, doch der heutige Komplex nahm seine Form unter Papst Sixtus V. im späten 16. Jahrhundert an. Spätere Päpste erweiterten die Anlage mit neuen Flügeln und Kapellen, um den wachsenden Bedürfnissen der Kirche gerecht zu werden.
Päpstliche Zeremonien und Generalaudienzen finden regelmäßig in den Innenräumen und auf den Balkonen statt, wo sich Pilger aus der ganzen Welt versammeln. Der Name leitet sich von den Aposteln ab und unterstreicht die direkte Verbindung zwischen dem Papst und den ersten Jüngern Christi.
Die Besichtigung erfordert eine Voranmeldung und Kleidung, die Schultern und Knie bedeckt, da es sich um einen religiösen Ort handelt. Einige Bereiche bleiben für die Öffentlichkeit geschlossen, während andere während päpstlicher Ereignisse nicht zugänglich sind.
Der aktuelle Papst wohnt nicht in den traditionellen päpstlichen Gemächern, sondern im Gästehaus Santa Marta, was ihn zum ersten Pontifex seit über einem Jahrhundert macht, der diese Wahl trifft. Seine Fenster am Petersplatz bleiben jedoch für Ansprachen und Segnungen in Gebrauch.
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