Grab Alexanders VII, Barockes Grabdenkmal im Petersdom, Vatikanstadt.
Das Grabmal von Papst Alexander VII ist ein barockes Kunstwerk aus Marmor und Bronze in der Südqueramm der Petersbasilika. Es zeigt den Papst kniend im Gebet, während darunter die Figur des Todes mit einer Sanduhr sitzt und vier allegorische Frauenfiguren die Komposition rahmen.
Das Grabmal wurde ab 1671 erbaut und war der letzte große Auftragsarbeitsauf des berühmten Künstlers Gian Lorenzo Bernini vor seinem Tod im Jahr 1680. Diese Arbeit markiert somit das Ende einer künstlerischen Ära, die Rom und die Kunstwelt geprägt hatte.
Die vier weiblichen Figuren rund um das Denkmal stellen Tugenden dar, die Papst Alexander VII während seines Pontifikats lebte. Sie zeigen, welche Werte die katholische Kirche in dieser Zeit betonte und wie diese durch Kunstwerke im Basilika-Inneren verankert wurden.
Der Ort ist im südlichen Querschiff zugänglich und kann während eines Basilika-Besuchs ohne zusätzliche Gebühr besichtigt werden. Die detaillierten Schnitzereien und der Farbkontrast zwischen hellem Stein und dunkler Bronze sind aus nächster Nähe am besten zu sehen.
Das Denkmal nutzt geschickt eine bestehende Türöffnung in der Basilika und wandelt sie in ein symbolisches Tor zur Ewigkeit um. Diese Eingliederung eines alltäglichen Architekturelements zeigt Berninis Genie, verschiedene Teile zu einer zusammenhängenden Botschaft zu verbinden.
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